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Lenovo ThinkPad P16s Gen 5 21XE - Intel Core Ultra X9 388H / 2.1 GHz - vPro Enterprise - Win 11 Pro - Arc B390 - 64 GB RAM - 1 TB SSD NVMe, TCG Opal Encryption 2 - 40.6 cm (16") IPS 1920 x 1200 - Wi-Fi 7, Bluetooth - Schwarz - kbd: Deutsch - mit 1 Jahr Lenovo Premier Support, CO2-Ausgleich 300 kg (3. Gen)
Mobile Workstations

Lenovo ThinkPad P16s G5 | 16" Workstation | Core Ultra 9

Art.-Nr.: PCS024110A

EAN: 0199275458613

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Lenovo ThinkPad P16s Gen 5 – Mobile Workstation mit Intel Core Ultra X9 und Arc B390 für anspruchsvolle Business-Aufgaben

Das Lenovo ThinkPad P16s Gen 5 (Modellnummer 21XE0010GE) ist eine mobile Workstation mit 16-Zoll-Display, die sich an professionelle Anwender in Unternehmen richtet, die maximale Rechenleistung mit echter Mobilität verbinden müssen. Als Laptop der ThinkPad-P-Serie positioniert sich das Notebook unterhalb der größeren P16-Linie und setzt auf den neuen Intel Core Ultra X9 388H der dritten Generation kombiniert mit einer dedizierten Intel Arc B390 GPU und laut Hersteller bis zu 122 TOPS GPU-Rechenleistung für KI-beschleunigte Workloads. Mit 64 GB LPDDR5X-RAM, einer 1-TB-NVMe-SSD mit TCG-Opal-Verschlüsselung und einem Gewicht von nur 1,79 kg setzt dieses Business-Notebook einen klaren Fokus auf die Balance zwischen Leistungsfähigkeit und Transportierbarkeit – unterstützt durch eine FIPS-140-2-Zertifizierung, Intel vPro Enterprise und ein umfassendes Sicherheitspaket für den Unternehmenseinsatz.

Leistung & Prozessor: Intel Core Ultra X9 388H mit 50-TOPS-NPU

Das Herzstück des ThinkPad P16s Gen 5 ist der Intel Core Ultra X9 388H aus der dritten Prozessorgeneration (Codename „Panther Lake"-adjacent, basierend auf der Arrow-Lake-H-Plattform). Der Chip vereint 16 Kerne in einer hybriden Architektur: 4 Performance-Kerne übernehmen rechenintensive Einzelthread-Aufgaben, während 12 Efficiency-Kerne für die Verteilung von Hintergrundprozessen und parallele Workloads zuständig sind. Der Basistakt liegt bei 2,1 GHz, im Boost erreicht der Prozessor laut Hersteller bis zu 5,1 GHz – ausreichend für anspruchsvolle Multitasking-Szenarien in Branchen wie Finanzanalyse, Softwareentwicklung oder technischer Dokumentation. Der 18-MB-Smart-Cache hilft dabei, häufig genutzte Daten schnell vorzuhalten und Speicherzugriffszeiten zu minimieren.

Besonders relevant für Unternehmensanwender ist die Intel vPro Enterprise-Zertifizierung. Diese Plattformtechnologie ermöglicht IT-Administratoren das Out-of-Band-Management des Geräts, also die Fernwartung, BIOS-Updates und Remote-Diagnosen auch dann, wenn das Betriebssystem nicht erreichbar ist. Im Zusammenspiel mit dem selbstheilenden BIOS und der Manipulationsüberwachung der Unterseite ergibt sich ein Sicherheits- und Verwaltungsprofil, das deutlich über das eines Standard-Consumer-Notebooks hinausgeht.

Integrierte NPU: 50 TOPS für lokale KI-Workloads

Der Core Ultra X9 388H integriert eine Neural Processing Unit mit 50 TOPS Rechenleistung (Tera Operations Per Second) – ein Wert, der die Voraussetzungen für Microsofts Copilot+ PC-Zertifizierung erfüllt. Diese NPU arbeitet unabhängig von CPU und GPU und übernimmt KI-spezifische Berechnungen energieeffizient im Hintergrund. Was bedeutet das konkret?

  • Windows Studio Effects: Hintergrundunschärfe, automatisches Kamera-Framing und Geräuschunterdrückung in Videokonferenzen laufen lokal auf der NPU, ohne die CPU zu belasten. Laut Hersteller werden Windows Studio Effects vollständig unterstützt.
  • Lenovo AI Now: Die vorinstallierte Lenovo-Software nutzt die NPU für lokale Aufgaben wie KI-gestützte Textverarbeitung und Suche, ohne dass Daten in die Cloud übertragen werden müssen – ein Vorteil in datensensiblen Unternehmensumgebungen.
  • Lokale Inferenz mit ONNX RT, OpenVINO und WebNN: Entwickler können KI-Modelle direkt auf der NPU ausführen. Unterstützte Frameworks laut Hersteller: OpenVINO, WindowsML, ONNX Runtime und WebNN. Das ist insbesondere für Teams in der KI-Modellentwicklung oder für Anwendungen mit lokalen Sprachmodellen relevant.

RAM: 64 GB LPDDR5X im neuen LPCAMM2-Format

Das Notebook wird mit 64 GB LPDDR5X-RAM in einem einzigen Modul ausgeliefert. Was auffällt: Lenovo setzt hier auf das neue LPCAMM2-Formfaktor (Low Power Compression Attached Memory Module 2), das die Vorteile von verlötetem LPDDR-RAM (geringe Leistungsaufnahme, hohe Bandbreite) mit prinzipieller Aufrüstbarkeit verbindet. Laut Spezifikation verfügt das Gerät über einen Steckplatz, der derzeit mit einem 64-GB-Modul belegt ist. Der Hersteller gibt einen maximalen Arbeitsspeicher von 96 GB an – technisch ist also ein Modulwechsel möglich, allerdings nur durch Ersetzen des vorhandenen Moduls. Ein zweiter Slot für eine parallele Erweiterung ist nicht vorhanden. Die Speichergeschwindigkeit beträgt 7.467 MT/s (Nennfrequenz 8.533 MT/s), was für speicherbandbreitenintensive Applikationen wie große Datenbanken, Simulationen oder komplexe Berechnungen deutliche Vorteile gegenüber herkömmlichem DDR5 bietet.

Für die Praxis bedeuten 64 GB RAM: Mehrere virtuelle Maschinen gleichzeitig, umfangreiche Datenanalysen in Python oder R mit großen DataFrames, oder das parallele Arbeiten in mehreren ressourcenintensiven Applikationen stellen kein Problem dar. AutoCAD 2D, Adobe Photoshop und Lightroom laufen auf dieser Speicherbasis komfortabel – für 3D-CAD und aufwendige Renderings steht zudem die dedizierte Arc B390 zur Verfügung (siehe Abschnitt Einsatzbereiche).

Display & Bildqualität: 16-Zoll-IPS mit 16:10-Seitenverhältnis

Das ThinkPad P16s Gen 5 verfügt über ein 40,6-cm-IPS-Panel (16 Zoll) mit einer Auflösung von 1920 × 1200 Pixeln (WUXGA). Das 16:10-Seitenverhältnis ist ein bewusster Unterschied zu Consumer-Notebooks mit 16:9: Die zusätzlichen Zeilen im vertikalen Bildbereich machen sich bei langen Dokumenten, Tabellenkalkulationen, Code-Editoren oder Webseiten unmittelbar bemerkbar – man scrollt weniger und sieht mehr auf einmal. Dieser Punkt ist kein Marketing-Argument, sondern messbar produktivitätsrelevant für alle, die täglich viele Stunden vor dem Bildschirm arbeiten.

Die Helligkeit ist laut Hersteller mit 400 cd/m² angegeben, was für Innenbereiche und indirekt beleuchtete Büroumgebungen ausreichend ist. Die Betrachtungswinkel liegen bei ±89° horizontal und vertikal – praktisch also blickwinkelunabhängig, wie es für IPS-Panels typisch ist. Das Panel unterstützt DC-Dimming, was flimmerfreies Arbeiten auch bei niedrigen Helligkeitsstufen ermöglicht – relevant für Anwender, die empfindlich auf PWM-Flimmern reagieren.

Die AICCP-Farbkalibrierung (ab Werk durchgeführt) sorgt für konsistente Farbreproduktion. Der Farbraum wird mit 45 % NTSC angegeben. Für Aufgaben mit professionellem Farbanspruch wie Druckvorstufe oder anspruchsvolles Fotoretusching ist das Display damit weniger geeignet – hier wären 100 % sRGB oder DCI-P3-Abdeckung erforderlich. Für technische Dokumentation, CAD-Arbeit, Softwareentwicklung, Präsentationen und den typischen Business-Alltag reicht das Panel hingegen vollständig aus. Das Bildschirm-zu-Gehäuse-Verhältnis liegt laut Hersteller bei 89 %, was schmale Displayränder und ein kompaktes Formfaktor-Verhältnis ergibt.

Die Bildwiederholrate von 60 Hz ist für produktive Arbeit absolut ausreichend. Gaming oder extrem latenzempfindliche Aufgaben sind hier kein primäres Einsatzszenario – das ist bei einer Business-Workstation auch nicht der Anspruch.

Grafik: Intel Arc B390 als dedizierte Workstation-GPU

Entscheidend für die Einordnung als Workstation ist die dedizierte Intel Arc B390 GPU. Laut Hersteller bringt sie bis zu 122 TOPS KI-Rechenleistung mit, was sie insbesondere für KI-beschleunigte Workloads in Kreativanwendungen und technischen Tools prädestiniert. Als diskrete GPU ermöglicht sie Aufgaben, die mit reiner Intel-Integrated-Grafik nicht sinnvoll durchführbar wären: AutoCAD 3D, CAD-Visualisierungen und hardwarebeschleunigte Berechnungen in Simulationstools profitieren direkt von einer eigenständigen Grafikeinheit.

Wichtig zu erwähnen: Die Arc B390 ist Intels eigene GPU-Architektur (Xe2), keine NVIDIA-RTX oder AMD-Radeon-Pro-Karte. ISV-Zertifizierungen (z.B. für CATIA, Siemens NX oder Maya) sind in den vorliegenden Produktdaten nicht ausgewiesen – wer auf explizite ISV-Zertifizierungen angewiesen ist, sollte dies beim Hersteller verifizieren. Für AutoCAD, SolidWorks und vergleichbare Anwendungen bietet eine dedizierte GPU gegenüber einer reinen iGPU-Lösung dennoch einen klaren Vorteil. Die Unterstützung von bis zu 3 externen Monitoren gleichzeitig erlaubt flexible Multi-Screen-Setups im Büro.

Speicher & Erweiterbarkeit: 1-TB-NVMe mit TCG-Opal-Verschlüsselung

Die vorinstallierte SSD ist eine 1-TB-M.2-2280-NVMe-SSD mit PCIe 4.0 x4-Anbindung. PCIe 4.0 bedeutet gegenüber PCIe 3.0 theoretisch doppelte Bandbreite – in der Praxis ergibt das bei sequenziellen Lese- und Schreiboperationen spürbar schnellere Datei-Transfers, kürzere Boot-Zeiten und flüssigere Ladezeiten bei großen Projekten. PCIe 5.0-SSDs sind derzeit vor allem in Desktops verbreitet; im mobilen Workstation-Segment bleibt PCIe 4.0 die aktuelle Referenz, da die Leistungsunterschiede im täglichen Betrieb marginal sind und PCIe 4.0-SSDs ein reiferes Ökosystem mit breiter Verfügbarkeit bieten.

Die SSD unterstützt TCG Opal Encryption 2 – das bedeutet, dass die Verschlüsselung hardwareseitig auf dem Controller der SSD stattfindet. In Kombination mit Windows 11 Pro und BitLocker ermöglicht das eine nahezu leistungsneutrale vollständige Laufwerkverschlüsselung, da keine CPU-Kapazität für die Verschlüsselung benötigt wird. Für Unternehmensumgebungen mit Datenschutzanforderungen (DSGVO, branchenspezifische Compliance) ist das ein konkreter Mehrwert.

Angaben zu weiteren M.2-Slots sind in den verfügbaren Produktdaten nicht ausgewiesen. Käufer, die eine spätere Speichererweiterung planen, sollten dies vorab mit Lenovo oder einem autorisierten Service-Partner klären.

Konnektivität & Anschlüsse: Thunderbolt 4, USB 3.2, HDMI und Wi-Fi 7

Das ThinkPad P16s Gen 5 bietet ein vollständiges Anschlussportfolio, das den Anforderungen eines modernen Büronotebooks gerecht wird:

  • 2 × Thunderbolt 4 / DisplayPort 2.1 mit Power Delivery 3.1: Diese Ports sind das Kernstück der Konnektivitätsstrategie. Über einen einzigen Thunderbolt-4-Anschluss lässt sich ein kompatibler Dock anschließen, der gleichzeitig das Notebook lädt (bis zu 140 W Eingang laut Spec), externe Monitore versorgt und alle Peripheriegeräte verbindet. Die Unterstützung von Power Delivery 3.1 bedeutet, dass auch leistungsfähige USB-C-Netzteile mit bis zu 140 W genutzt werden können – das mitgelieferte USB-C-Netzteil leistet 100 W. Thunderbolt-4-Dockingstationen von Lenovo (z.B. ThinkPad Thunderbolt 4 Dock) sind kompatibel.
  • HDMI (4K-Unterstützung): Direktanschluss an 4K-Monitore oder Projektoren ohne Adapter – ein praktischer Vorteil gegenüber Notebooks, die ausschließlich auf USB-C setzen.
  • USB 3.2 Gen 1: Für Standardperipherie wie externe Festplatten, USB-Sticks oder Eingabegeräte.
  • USB 3.2 Gen 1 (Always On): Dieser Port lädt angeschlossene Geräte auch im ausgeschalteten oder schlafenden Zustand des Notebooks – praktisch für Smartphones oder kabelgebundene Headsets.
  • SD Express Kartenleser: Für Fotografen und Anwender, die regelmäßig mit Speicherkarten arbeiten, ein deutlicher Komfortvorteil.
  • Kopfhörer-/Mikrofonkombinationsbuchse (3,5 mm): Standard für kabelgebundene Headsets.
  • RJ-45 LAN: Ein vollwertiger Gigabit-LAN-Anschluss ist in Unternehmensumgebungen unverzichtbar und bei dünnen Notebooks keine Selbstverständlichkeit mehr.

Drahtloskommunikation: Wi-Fi 7 und Bluetooth 5.4

Der verbaute Intel Wi-Fi 7 BE211 (802.11be, abwärtskompatibel bis 802.11a/b/g/n/ac/ax) ist der aktuelle Stand der drahtlosen Netzwerktechnologie. Wi-Fi 7 bringt gegenüber Wi-Fi 6E vor allem reduzierte Latenz durch Multi-Link Operation (MLO) – das Notebook kann gleichzeitig auf mehreren Frequenzbändern kommunizieren, was insbesondere in Videokonferenzen und bei VPN-Verbindungen stabilere Übertragungen ermöglicht. Der Dual-Stream-2×2-Aufbau ist für Business-Anwendungen vollständig ausreichend. Bluetooth 5.4 ermöglicht eine stabile Verbindung zu Peripheriegeräten wie Maus, Tastatur und Headset. Ein WWAN-Modul (LTE/5G) ist in den vorliegenden Produktdaten nicht ausgewiesen.

Mobilität & Design: 1,79 kg bei MIL-STD-810H-Robustheit

Mit einem Gewicht von 1,79 kg und Abmessungen von 35,79 × 24,79 × 2,33 cm positioniert sich das ThinkPad P16s Gen 5 im Segment der schlanken Workstation-Notebooks. Für ein 16-Zoll-Gerät mit dedizierter GPU, 90-Wh-Akku und vollständigem Anschlussportfolio ist das ein beachtlicher Wert – vergleichbare Workstations mit ähnlicher Ausstattung sind oft deutlich schwerer.

Das Gehäuse kombiniert Aluminium auf der Oberseite (Displaydeckel und Handballenauflage) mit Polycarbonat-ABS auf der Unterseite. Diese Materialkombination ist ein bekannter ThinkPad-Ansatz: Aluminium für Steifigkeit und Premium-Haptik an den Sichtflächen, leichteres Kunststoffkomposit an der Unterseite zur Gewichtsoptimierung.

Laut Hersteller wurde das Gerät nach dem militärischen Standard MIL-STD-810H getestet. Dieser Standard umfasst Belastungstests für Temperaturextreme, Vibration, Schock, Feuchtigkeit, Staubexposition und weitere Umgebungseinflüsse. Für Anwender, die ihr Notebook regelmäßig transportieren, auf Baustellen, in Produktionshallen oder im Feldservice einsetzen, bedeutet das eine deutlich erhöhte Ausfallsicherheit gegenüber ungezertifizierten Consumer-Geräten.

Akku und Laden

Der eingebaute Lithium-Ionen-Akku hat eine Kapazität von 90 Wh – eine der höheren Kapazitäten im 16-Zoll-Workstation-Segment. Konkrete Akkulaufzeitangaben in Stunden sind in den vorliegenden Herstellerspezifikationen nicht ausgewiesen; diese hängen stark vom konkreten Workload, der Bildschirmhelligkeit und den aktiven Komponenten ab. Das Gerät unterstützt RapidCharge – konkrete Aufladezeiten sind in den Produktdaten jedoch nicht spezifiziert. Das mitgelieferte USB-C-Netzteil liefert 100 W; über die Thunderbolt-4-Ports können laut Spec bis zu 140 W zugeführt werden, was eine schnelle Wiederaufladung über kompatible Hochleistungs-USB-C-Netzteile ermöglicht.

Sicherheit & Manageability: Enterprise-Grade ohne Kompromisse

Die Sicherheitsausstattung des ThinkPad P16s Gen 5 ist für ein Business-Notebook konsequent durchdacht und geht deutlich über das hinaus, was Consumer-Notebooks bieten:

Hardwarebasierte Sicherheit

  • Discrete TPM 2.0 (Trusted Platform Module): Ein eigenständiger Sicherheitschip – nicht nur eine firmware-basierte TPM-Emulation – verwaltet kryptografische Schlüssel, schützt die BitLocker-Verschlüsselung und stellt die Systemintegrität sicher. Laut Spec trägt das Gerät die FIPS 140-2-Kennzeichnung, was in bestimmten Behörden- und Regierungsumgebungen Voraussetzung für den Einsatz ist.
  • TCG Certified: Die Trusted Computing Group-Zertifizierung bestätigt die Konformität mit branchenweiten Sicherheitsstandards für TPM.
  • TCG Opal Encryption 2 auf der SSD: Hardware-seitige Laufwerkverschlüsselung, BitLocker-ready.
  • Selbstheilendes BIOS: Erkennt und behebt Manipulationen am Firmware-Code beim Start – ein Schutz gegen Bootkits und BIOS-Level-Malware.
  • Manipulationsüberwachung der Unterseite: Physischer Sensor, der erkennt, ob das Gehäuse geöffnet wurde, und ggf. Alarm schlägt oder das Gerät sperrt – relevant für Anwender, die ihr Notebook unbeaufsichtigt lassen müssen.

Biometrische und passwortlose Authentifizierung

  • Fingerabdruckleser: Schnelle und sichere Anmeldung ohne Passwort, Windows Hello-kompatibel.
  • IR-Kamera mit Windows Hello: Gesichtserkennung via Infrarot, die auch bei schlechten Lichtverhältnissen und wechselnden Umgebungsbedingungen funktioniert. Zusätzlich verfügt die Kamera (5 Megapixel) über einen mechanischen Rollladenschutz – die Webcam lässt sich physisch abdecken, was einen technologieunabhängigen Datenschutz bietet.
  • Computer Vision-basierte Menschenerkennung: Das Notebook erkennt, ob der Nutzer davor sitzt, und kann den Bildschirm automatisch sperren, wenn der Nutzer den Platz verlässt – eine Funktion, die in Großraumbüros und öffentlichen Umgebungen konkret zur Datensicherheit beiträgt.
  • Administrations-Passwort, Einschaltpasswort, NVMe-Passwort: Mehrstufige BIOS-seitige Zugangskontrolle.

Remote-Management via Intel vPro Enterprise

Intel vPro Enterprise ermöglicht IT-Administratoren über Intel AMT (Active Management Technology) den Fernzugriff auf das Gerät – unabhängig vom Betriebssystemzustand. Firmware-Updates, Remote-KVM, Diagnosen und Remote-Boot aus der Ferne sind damit möglich. In Flotten mit vielen Geräten spart das erhebliche Reisekosten und Ausfallzeiten. Die Kombination aus vPro, TPM 2.0, selbstheilendem BIOS und Opal-Verschlüsselung erfüllt die Voraussetzungen für den Einsatz in regulierten Branchen wie Finanzwesen, Gesundheitswesen und öffentliche Verwaltung.

Physische Sicherheit

Ein Kensington Nano-Sicherheitsschlitz ermöglicht die physische Sicherung des Notebooks mit einem Kabelschloss (separat erhältlich).

Ideal für diese Einsatzbereiche

  • Technische Konstruktion und 3D-CAD (z.B. AutoCAD 3D): Die dedizierte Intel Arc B390 GPU macht das P16s Gen 5 zu einem geeigneten Werkzeug für 3D-CAD-Anwendungen. 64 GB RAM stellen sicher, dass auch komplexe Baugruppen und umfangreiche Zeichnungsdatenbanken flüssig handhabbar sind. Für AutoCAD 3D und vergleichbare Software ist eine dedizierte GPU keine Empfehlung, sondern eine technische Anforderung – die hier erfüllt wird. ISV-Zertifizierungen für diese GPU sind in den vorliegenden Daten jedoch nicht ausgewiesen; dies sollte vor dem Kauf mit dem jeweiligen Softwareanbieter abgeklärt werden.
  • Softwareentwicklung und DevOps: 64 GB RAM erlauben den gleichzeitigen Betrieb mehrerer virtueller Maschinen oder Docker-Container, umfangreiche Build-Prozesse und das parallele Arbeiten in ressourcenintensiven IDEs wie JetBrains oder Visual Studio. Die PCIe-4.0-SSD sorgt für schnelle Projekt-Ladezeiten und kurze Build-Cycle-Zeiten.
  • Datenanalyse und Data Science: Mit 64 GB RAM sind große DataFrames in Python (Pandas, Polars) oder R ohne Memory-Engpässe handhabbar. Die NPU mit 50 TOPS unterstützt lokale KI-Inferenz über ONNX Runtime und OpenVINO, was das Testen und Deployen von KI-Modellen direkt auf dem Gerät ermöglicht – ohne Cloud-Abhängigkeit.
  • Unternehmens-IT-Einsatz mit hohen Sicherheitsanforderungen: Intel vPro Enterprise, TPM 2.0 (diskret), FIPS-140-2-Zertifizierung, TCG Opal Encryption, selbstheilendes BIOS und Manipulationsüberwachung erfüllen die Sicherheitsanforderungen regulierter Branchen. IT-Administratoren profitieren von umfangreichen Remote-Management-Möglichkeiten. Das Gerät eignet sich für den Einsatz in Finanzwesen, Gesundheitswesen, öffentlicher Verwaltung und anderen sicherheitssensiblen Umgebungen.
  • Mobile Professionals mit Büro-Dock-Setup: Das Gerät wiegt 1,79 kg und bietet dennoch zwei Thunderbolt-4-Ports mit bis zu 140 W Power Delivery. Das bedeutet: Am Schreibtisch eingesteckt an eine Thunderbolt-Dockingstation (z.B. Lenovo ThinkPad Thunderbolt 4 Dock) mit mehreren Monitoren, Tastatur, Maus und LAN – unterwegs das gleiche leistungsstarke Gerät ohne Einbußen. LAN-Anschluss, Wi-Fi 7 und vollständiges Sicherheitspaket machen es für den hybriden Arbeitsalltag praxistauglich.

Nachhaltigkeit und Lieferumfang

Das ThinkPad P16s Gen 5 trägt das EPEAT Gold-Label sowie die EPEAT Climate+-Auszeichnung – beides anerkannte Umweltzertifizierungen für IT-Hardware mit Anforderungen an Energieeffizienz, Recyclingfähigkeit und Schadstoffreduzierung. Das Gerät ist ENERGY STAR zertifiziert. Die Verpackung besteht laut Hersteller zu 90 % aus plastikfreien, recycelten und/oder FSC-zertifizierten Materialien. Im Lieferumfang ist ein CO2-Ausgleich von 300 kg (dritte Generation des Lenovo-Programms) enthalten. Mitgeliefert wird ein schlankes USB-C-Netzteil mit 100 W.

Die Garantie umfasst eine 3-jährige Basis-Pick-Up-&-Return-Garantie, eine einjährige Akkugarantie sowie eine einjährige erweiterte Vor-Ort-Garantie mit Reaktion am nächsten Arbeitstag. Zusätzlich ist 1 Jahr Lenovo Premier Support inklusive – ein direkter Zugang zum erweiterten technischen Support von Lenovo ohne vorherige Basisdiagnose.

Häufig gestellte Fragen zum Lenovo ThinkPad P16s Gen 5

Ist der RAM beim ThinkPad P16s Gen 5 aufrüstbar?

Das Gerät verfügt über einen einzigen LPCAMM2-Speichersteckplatz, der mit einem 64-GB-LPDDR5X-Modul bestückt ist. Laut Hersteller beträgt der maximal unterstützte Arbeitsspeicher 96 GB. Eine Erweiterung ist technisch möglich, allerdings ausschließlich durch Ersetzen des vorhandenen Moduls durch ein größeres – ein zweiter Slot für eine parallele Erweiterung ist nicht vorhanden. LPCAMM2 ist ein neueres Format; kompatible Module sollten sorgfältig ausgewählt werden.

Wie lange hält der Akku des ThinkPad P16s Gen 5?

Das Gerät ist mit einem 90-Wh-Lithium-Ionen-Akku ausgestattet. Konkrete Akkulaufzeitangaben in Stunden sind in den vorliegenden Herstellerspezifikationen nicht ausgewiesen. Die tatsächliche Laufzeit hängt stark vom Workload (CPU/GPU-Last), der Bildschirmhelligkeit und den aktiven Komponenten ab. Bei typischer Büronutzung profitiert das Gerät von der energieeffizienten LPDDR5X-Architektur und der NPU, die KI-Aufgaben energieeffizienter abarbeitet als die CPU. Das Gerät unterstützt RapidCharge; konkrete Ladezeiten sind in den verfügbaren Daten nicht spezifiziert.

Unterstützt das ThinkPad P16s Gen 5 externe Monitore und wie viele?

Laut Hersteller unterstützt das Gerät bis zu 3 externe Monitore gleichzeitig. Die Anschlussmöglichkeiten sind: 2 × Thunderbolt 4 / DisplayPort 2.1 sowie 1 × HDMI mit 4K-Unterstützung. Über eine Thunderbolt-4-Dockingstation können weitere Monitore angeschlossen werden, sofern der Dock das unterstützt.

Hat das ThinkPad P16s Gen 5 ein LTE- oder 5G-Modul?

Ein WWAN-Modul (LTE oder 5G) ist in den vorliegenden Produktspezifikationen nicht ausgewiesen. Das Gerät verfügt über Wi-Fi 7 (Intel BE211) und Bluetooth 5.4 für drahtlose Konnektivität, aber kein integriertes Mobilfunkmodem.

Ist das ThinkPad P16s Gen 5 für CATIA, Siemens NX oder andere professionelle CAD-Software ISV-zertifiziert?

ISV-Zertifizierungen (Independent Software Vendor, z.B. für CATIA, Siemens NX, SolidWorks oder Maya) sind in den vorliegenden Produktdaten nicht ausgewiesen. Das Gerät verfügt über eine dedizierte Intel Arc B390 GPU, die für 3D-CAD-Workloads prinzipiell geeignet ist. Anwender, die auf explizite ISV-Zertifizierungen angewiesen sind, sollten dies vor dem Kauf direkt bei Lenovo oder dem jeweiligen Softwareanbieter verifizieren.

Was bedeutet die FIPS-140-2-Zertifizierung und für wen ist sie relevant?

FIPS 140-2 (Federal Information Processing Standard) ist ein US-amerikanischer Sicherheitsstandard für kryptografische Module, der in vielen regulierten Branchen und Behördenumgebungen vorgeschrieben ist – auch außerhalb der USA wird er häufig als Nachweis für Sicherheitskonformität akzeptiert. Das ThinkPad P16s Gen 5 trägt laut Hersteller diese Kennzeichnung, was es für den Einsatz in Behörden, Gesundheitswesen, Finanzwesen und anderen regulierten Umgebungen qualifiziert. In Kombination mit vPro Enterprise, TPM 2.0 und Opal-Verschlüsselung ergibt sich ein umfassendes Sicherheitsprofil.

Allgemein

Hersteller
Lenovo
Herstellernummer
PCS024110A
EAN
0199275458613
Kategorie
Mobile Workstations