Rechenzentrum in Mecklenburg-Vorpommern
Colocation und Server-Housing
Eure Server gehören nicht in den Technikraum neben die Heizung. Wir betreiben eigene und Kundenhardware in gemieteten Racks in einem Rechenzentrum in Mecklenburg-Vorpommern, das nach ISO/IEC 27001:2022 zertifiziert ist.
Standort und Bedarf besprechenDrei Wege, die wir anbieten
Welcher davon passt, hängt davon ab, ob ihr schon Hardware habt und wie viel ihr selbst machen wollt.
Eure Hardware, unser Platz
Ihr habt Server, die bei euch im Haus stehen und dort eigentlich nicht hingehören. Wir stellen sie in unser Rack im Rechenzentrum und kümmern uns um Anschluss und Betrieb. Das nennt sich Housing, weil die Geräte weiter euch gehören und nur umziehen.
Unsere Hardware, euer Betrieb
Ihr braucht Rechenleistung, wollt aber keine Geräte kaufen. Dann stellen wir die Hardware und ihr nutzt sie. Austausch, Wartung und Ersatz im Defektfall liegen bei uns.
Betrieb inklusive
In beiden Fällen übernehmen wir die laufende Betreuung: Überwachung, Sicherheitsupdates, Sicherung und Störungsbehebung. Ihr braucht niemanden im eigenen Haus, der sich nachts um einen Serverausfall kümmert.
Warum nicht einfach im eigenen Haus?
Strom, der nicht ausfällt
Ein Serverraum hängt an derselben Sicherung wie der Rest des Gebäudes. Ein Rechenzentrum ist darauf ausgelegt, Stromausfälle zu überbrücken. Für den Betrieb heißt das: kein Stillstand, wenn der Bagger vor dem Haus das Kabel trifft.
Zutritt nur für Befugte
Im Betrieb kommt an den Serverschrank, wer den Schlüssel zum Technikraum findet. Im Rechenzentrum ist der Zutritt geregelt und wird protokolliert. Das ist einer der Punkte, die bei Prüfungen und in Versicherungsfragen regelmäßig auftauchen.
In Mecklenburg-Vorpommern
Unser Partner-Rechenzentrum liegt in Mecklenburg-Vorpommern. Kurze Wege bedeuten, dass jemand tatsächlich hinfahren kann, wenn Hardware getauscht werden muss. Eure Daten verlassen dabei weder das Bundesland noch Deutschland.
Nach ISO/IEC 27001:2022 zertifiziert
Das Rechenzentrum ist nach ISO/IEC 27001:2022 zertifiziert. Der Standard beschreibt, wie ein Betrieb mit Informationssicherheit umgeht, von Zutritt über Notfallpläne bis zur Dokumentation, und eine unabhängige Stelle prüft das regelmäßig nach.
Das lohnt sich, wenn einer dieser Sätze zutrifft
Der Server steht im Lager, im Keller oder im Putzraum und wird im Sommer zu warm.
Ihr habt keine zweite Person, die im Notfall an die Technik kann.
Eine Zertifizierung, ein Kunde oder die Versicherung fragt nach dem Standort eurer Systeme.
Die Internetleitung am Standort reicht für den Zugriff von außen nicht mehr aus.
Ihr betreibt eine Warenwirtschaft oder ein ERP, bei dem ein Ausfall sofort Geld kostet.
Wir betreiben dort auch unsere eigene Technik, unter anderem das Odoo-Hosting für unsere Kunden. Was wir anbieten, nutzen wir selbst.
Häufige Fragen
Was bedeuten Colocation und Housing eigentlich?
Beide Begriffe beschreiben dasselbe Grundprinzip: Eure Server stehen nicht mehr bei euch im Haus, sondern in einem Rechenzentrum. Dort mieten wir Platz in Schränken, den sogenannten Racks, und stellen die Geräte hinein. Strom, Kühlung, Netzanbindung und der gesicherte Zutritt kommen vom Rechenzentrum, die Hardware bleibt in eurem Eigentum. Der Unterschied zur Cloud ist wichtig: Bei der Cloud mietet ihr Rechenleistung, die euch nie gehört, und wisst oft nicht genau, auf welchem Gerät eure Daten liegen. Bei Colocation bleibt es euer Gerät an einem Ort, den ihr benennen könnt. Für Unternehmen, die gegenüber Kunden oder Prüfern belegen müssen, wo ihre Daten liegen, ist das der entscheidende Punkt.
Wir haben schon Server. Müssen wir neue kaufen?
Nein. In den meisten Fällen ziehen die vorhandenen Geräte einfach um, sofern sie in ein Rack passen und noch mit Sicherheitsupdates versorgt werden. Wir sehen uns vorher an, was ihr betreibt, und sagen ehrlich, ob sich der Umzug lohnt oder ob ein Gerät ohnehin kurz vor dem Ende seiner Lebensdauer steht. Bei älterer Hardware rechnen wir beides durch: Umzug des Bestands gegen Ersatz durch neue Geräte. Manchmal ist der Umzug die richtige Entscheidung, manchmal spart der Ersatz über die Laufzeit mehr, als er kostet. Diese Rechnung legen wir offen, bevor ihr euch entscheidet.
Kommen wir noch an unsere Server heran?
Ja. Über das Netzwerk arbeitet ihr genau wie vorher, in der Regel sogar schneller, weil die Anbindung im Rechenzentrum besser ist als die Leitung am Firmenstandort. Wenn jemand körperlich an die Geräte muss, etwa um eine Festplatte zu tauschen, übernehmen wir das. Dafür ist der Standort in Mecklenburg-Vorpommern praktisch: Es ist eine Fahrt und kein Flug. Der Zutritt zum Rechenzentrum selbst ist geregelt und wird protokolliert, spontan hineinspazieren kann niemand, auch wir nicht.
Was kostet das?
Das hängt davon ab, wie viel Platz ihr braucht, wie viel Strom die Geräte ziehen und welchen Betreuungsumfang ihr wollt. Ein einzelner Server ist etwas anderes als ein halber Schrank mit Speichersystem. Wir schauen uns an, was vorhanden ist, und machen ein Angebot mit einer monatlichen Pauschale, in der Platz, Strom, Anbindung und Betreuung enthalten sind. Das Erstgespräch und die Bestandsaufnahme kosten nichts.
Was passiert mit der Datensicherung?
Die läuft weiter, nur an einen anderen Ort. Ein Backup, das im selben Raum steht wie der Server, ist bei Feuer oder Diebstahl mit weg. Deshalb sichern wir an einen zweiten Standort. Wie oft gesichert wird und wie lange die Sicherungen aufbewahrt werden, legen wir gemeinsam fest und halten es schriftlich fest. Die Wiederherstellung testen wir, denn eine Sicherung, die sich nicht zurückspielen lässt, hilft im Ernstfall niemandem.
Weitere Leistungen
Verfügbar in deiner Region
Raus aus dem Technikraum
Wir sehen uns an, was bei euch steht, und sagen, ob sich ein Umzug ins Rechenzentrum rechnet. Erstgespräch und Bestandsaufnahme sind kostenfrei.